Skischule Imst - Hochimst Gurgltal Schischule Imst - Venet Standort Imst

Albin

Wie ihr seht bin ich ein lustiger Vogel und ich liebe es, herumzufliegen. Am liebsten fliege ich dorthin, wo was los ist und wo vor allem Kinder sind. Weil ich es früher aber nie lange an einem Ort ausgehalten habe, war ich schon fast überall auf der ganzen Welt und habe die tollsten und lustigsten Sachen erlebt.

Schon seit Jahren bin ich nun schon in den Bergen in Imst zu Hause und ich glaube, hier will ich nicht mehr weg, denn ich fühle mich hier sehr wohl.

Wollt ihr wissen, wie ich hierher gekommen bin? Na dann passt gut auf:

Damals, es war gerade Sommer, flog ich gerade über die wunderschöne Imster Berglandschaft, als ich neben einer Seilbahn plötzlich große seltsame Tiere mit scharfen Zähnen sah. Zuerst hatte ich ehrlich gesagt ein bisschen Angst, aber als ich vorsichtig näher flog, erkannte ich, dass die Tiere aus Metall waren und eifrig in der Erde gruben. Ich dachte mir: „Das muss ich mir mal ganz genau anschauen.“ Also setzte ich mich auf einen Baum und beobachtete das Ganze eine Weile lang.

Als ich schließlich die Menschen entdeckte, die in diesen Dingern saßen, musste ich lachen, denn mir wurde klar, dass es keine Tiere, sondern Maschinen waren. Hier wurde also gearbeitet. Aber was? Es war so interessant: die vielen Menschen, die schönen glänzenden „Metallrohre“, die durch den Wald gelegt wurden, die vielen Maschinen und Werkzeuge, ...

Ich konnte es vor lauter Neugier nicht mehr aushalten, also fragte ich ganz vorsichtig einen der vielen Arbeiter was das zu bedeuten hat? Das war eine schöne Überraschung als ich hörte, dass hier die längste Alpen-Achterbahn der Welt entstehen soll.

Das wird sicher ein Riesen-Spaß für alle Kinder und auch Erwachsenen werden, dachte ich mir und konnte es kaum erwarten bis alles fertig war.

Ich blieb also die ganze Zeit und beobachtete alles ganz genau.

Ich war von früh bis spät auf der Strecke unterwegs, machte meine „Rundflüge“, passte gut auf und half mit wo es nur ging, darüber freuten sich natürlich alle und ich hatte bald das Gefühl, Freunde gefunden zu haben.

Endlich war es soweit: Der Alpine-Coaster war fertig! Und stellt euch vor, wer als erster über die Alpen-Achterbahn flitzen durfte? Ich!

Das war vielleicht ein Spaß und Kinder ich kann euch sagen, das war fast noch schöner als fliegen - und ich muss es ja wissen!!! Und weil ich beim Bau alles beobachtet hatte und wusste, dass alles passte, hatte ich auch überhaupt keine Angst. Seitdem bin ich immer wieder gerne mit den Kindern unterwegs und pass auch gut auf alle auf ...

Langsam wurde es kälter und das bunte Treiben in Hoch-Imst wurde immer weniger. Es kamen auch fast keine Kinder mehr zum Alpine Coaster und die sonst so unermüdliche Seilbahn stand auch plötzlich still.

Ich war sehr traurig und dachte schon, meine Zeit in Imst wäre nun vorbei und ich müsste mir wieder ein neues Zuhause suchen.

Der erste Schnee fiel und ich überlegte mir, wie und vor allem wo ich wohl den kalten Winter verbringen sollte.

Plötzlich hörte ich lautes Kinderlachen. Erst dachte ich, ich hätte nur geträumt, doch dann flog ich schnell in die Richtung, aus der das Lachen kam. Da waren doch wirklich viele Kinder, die im Schnee spielten. Sie waren ganz fest eingemummt, so dass man gerade noch ihre Gesichter erkennen konnte und da waren sehr viele dabei mit zwei langen komischen „Brettern“ unter den Füßen. Das sah ja lustig aus!

„Na, endlich ist wieder was los hier in den Bergen“, dachte ich mir.

Weil ich ja sooo neugierig bin, habe ich gleich mal die Kinder gefragt was denn hier so abgeht und Anja, ein kleines schüchternes Mädchen, hat mir erklärt, dass man die zwei „Bretter“ Skier nennt.

Ich hab auch noch von Stefan erfahren, dass sie das Skifahren lernen wollen mit Maria - einer Skilehrerin der Tiroler Skischule Imst - Venet Standort IMST. Anja fragte mich, ob ich denn nicht auch mitmachen möchte. Das mussten sie mich natürlich nicht zweimal fragen. „Na, klar!“ rief ich, besorgte mir schnell dicke Klamotten, eine warme Pudelmütze, Handschuhe, Skischuhe, Ski und Stöcke und wollte am liebsten gleich loslegen.

Aber die Skilehrerin Maria machte zuerst ein paar lustige Spiele im Schnee und wir lernten uns alle gegenseitig kennen, denn es waren da auch noch viele andere Kinder. Dann wärmten wir uns noch gründlich auf, was ja auch ganz gut war, denn ich konnte vor lauter Kälte meine Flügel kaum noch bewegen.

Endlich konnte es losgehen: Wir zogen unsere Ski an und versuchten ein bisschen über die glatte Schneeoberfläche zu gleiten. Das war ja längst nicht so einfach wie ich gedacht hatte. Ich versuchte, das Gleichgewicht zu halten und manchmal musste ich sogar ein bisschen schwindeln und mit meinen Flügeln nachhelfen. Es dauerte aber trotz allem nicht lange, bis ich Kopf über in den Schnee fiel und aussah wie ein Schneemann. Erst war ich erschrocken, doch als ich merkte, dass nichts passiert war, musste ich fürchterlich lachen, und die anderen natürlich auch. Das war vielleicht ein Gelächter!

Wir hatten so viel Spaß beim Skikurs und die Maria ist auch eine ganz liebe und hat uns so viel gezeigt und gelernt. Die Zeit verging wie im Flug.

Wir übten zuerst nur auf der flachen Piste, dann konnten wir schon den Zauberteppich benützen, was mir besonders viel Spaß machte, denn da braucht man nicht zu treten, man braucht sich nur draufstellen und kommt von selbst nach oben - ganz ohne Anstrengung, und dann saust man die Piste hinunter.

Am dritten Tag fuhren wir schon mit der Seilbahn hoch und schafften die ganze Abfahrt. Jeden Tag lernten wir wieder etwas Neues dazu und wir fuhren von Mal zu Mal schneller - was mir ja ganz viel Spaß machte. Am Freitag gab es dann auch noch ein großes Skischul-Skirennen. Und was glaubt ihr, wer der Schnellste war? Ich natürlich. Doch auch die anderen Kinder waren super und bekamen eine Medaille.

Leider hieß es dann von Anja, Stefan und den anderen Kindern Abschied nehmen. Aber sie versprachen mir, dass sie im nächsten Winter wieder kommen würden. Seitdem bin ich den ganzen Winter mit den Kindern der Tiroler Skischule Imst - Venet Standort IMST unterwegs und helfe fleißig bei den Skikursen mit. Das macht Spaß, alle Skilehrer und Skilehrerinnen sind meine Freunde und ich lerne jede Woche so viele neue Kinder kennen und könnte euch die lustigsten Geschichten erzählen.

Später habe ich auch noch das Snowboardfahren gelernt, das ist ja auch „mega cool“ und bringt Spaß, Action und Abwechslung und man kann so schöne Tricks damit machen - aber mehr davon erzähl ich euch ein anderes Mal ...

Jetzt habe ich wirklich ein schönes Zuhause in Hoch-Imst gefunden, wo man Vieles unternehmen kann, wo Sommer und Winter was los ist und wo mich immer sehr viele Kinder besuchen kommen.

Meine Skilehrerfreunde und ich haben jetzt ein ganz schönes Kindergelände gebaut, wo wir alle noch besser und mit noch mehr Spaß das Skifahren lernen können ...

Da bin ich auch mächtig stolz darauf - schließlich wurde dieses schöne Plätzchen nach mir benannt:

Albin’s Kinderland

Also liebe Kinder, ich freue mich schon „Mega“ darauf, dass ihr mich bald besuchen kommt und wir gemeinsam viel erleben werden. Ich kann euch sagen, es macht einen Riesenspaß in der Tiroler Skischule Imst - Venet Standort IMST, mit den SkilehrerInnen das Skifahren zu lernen. Ich werde auch fleißig mithelfen und begleite euch die ganze Skischul-Woche!

Also bis bald!
Euer ALBIN COASTER

Speziell für unser Skischulkinder haben wir Albin’s Kinderpark bei der Talstation der Bergbahnen Imst eingerichtet. Geöffnet täglich (außer samstags) von 10.00 - 12.00 Uhr und 13.15 - 15.30 Uhr.
Mit den SunKid-Förderbändern, SunKid-Figuren, Wellenbahnen, Stubbies, ... lernen die Kinder-Anfänger mit viel Spaß und Abwechslung das Skifahren. Und immer mit dabei ....... unser Albin!

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